Eine Kuriosität verwandelt das iPad in einen Arcade-Automaten: Schiebt man Apples Tablet von oben in die Führung, kann man anschließend Stilecht Spielhallenklassiker wie Donkey Kong mit Joystick und zwei Buttons spielen.
Vorerst wird man wohl kein Tablet des japanischen Großkonzerns in den Händlerregalen finden: Sony ist noch nicht vom Marktpotential überzeugt und plant vorerst keinen Einstieg in die Welt der tragbaren Bildschirmrechner. Das bestätigte jetzt Mike Abary, Vizepräsident der amerikanischen IT-Sparte des Konzerns in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg.
Eigentlich wenig überraschend, häufen sich aktuell die Gerüchte um ein Tablet auf Android-Basis, das der Suchmaschinengigant scheinbar vor allem als “E-Reader, der wie ein Computer funktioniert” vermarkten will.
Die Firma Fusion Garage hat das Tablet Ende März bereits in den USA ausgeliefert: Noch diesen Monat will der Hersteller das auf Linux basierende Gerät auch in Deutschland auf den Markt bringen. Interessant ist der starke Fokus auf Web-Anwendungen und der Verzicht auf einen App-Store.
Interessante Zahlen aus dem App-Store: Einer Zählung der niederländischen Analysten von Distimo zufolge dominieren Spiele bislang das iPad. Nur ein verschwindend geringer Anteil entfällt demnach auf Business-Anwendungen für Apples Tablet.
Rund um den iPad-Tumult waren aus allen Himmelsrichtungen Tablet-Ankündigungen zu hören: Jedes investitionsstarke Unternehmen wollte ein Stück vom Kuchen abhaben. Jetzt rudern die ersten wieder zurück, darunter die beiden klangvollen Namen Hewlett-Packard und Microsoft.
Neues zum WePad: Nach dem PR-GAU vor knapp zwei Wochen (wir berichteten) lud Hersteller neofonie unsere Kollegen von androidpit.de zu einer Demonstration des lauffähigen OS ein. Das Ergebnis könnt ihr hier bewundern.
Und noch ein Mitbewerber auf dem wachsenden Tablet-Markt: Nachdem Asus bereits große Verkaufserfolge mit den hauseigenen Netbooks namens “Eee PC” feiern konnte, wollen die Taiwanesen die bekannte Marke jetzt auch für einen iPad-Konkurrenten verwenden.
Microsoft zeigt, was mit Touch-Technik möglich ist: Bereits im Vorfeld zum Launch von Windows 7 demonstrierten die Redmonder, wie ihre Zukunftsvision eines Multitouch-Betriebssystems aussieht – der “Surface”-Tisch dürfte vielen noch in Erinnerung sein. Jetzt können alle Besitzer eines Touchscreens diese Vision selbst ausprobieren, eine gültige Lizenz für Windows 7 vorausgesetzt.